Episode #16: Genossenschaften in der Schweiz – warum sie ein Stabilitätsanker sind.
Shownotes
Genossenschaften in der Schweiz: Warum sie ein Stabilitätsanker sind.
In dieser Episode von «Rend-e-Vous» spricht Cédric Christmann mit Elias Maier, Geschäftsleiter der Idée Coopérative, dem Verband der Schweizer Genossenschaften, über die Wurzeln, die Prinzipien und die Zukunft der Genossenschaftsidee in der Schweiz.
Die Schweiz gilt als Genossenschaftsland: Rund 8000 Genossenschaften prägen ihre Wirtschaft, von der mittelalterlichen Alpgenossenschaft bis zu Grossunternehmen wie Migros, Coop und Primeo Energie. Woher kommt diese Tradition, und weshalb bewähren sich Genossenschaften gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten?
Gemeinsam sprechen sie über das Prinzip der Selbsthilfe und der Basisdemokratie, darüber, welche Vorteile die Genossenschaft im Energiesektor bietet, wo die Rechtsform an ihre Grenzen stösst und weshalb trotz all dieser Vorteile nicht mehr Firmen diese Form wählen.
Eine Episode über Tradition, Demokratie und die Frage, ob die Genossenschaft ein Auslaufmodell oder ein Stabilitätsanker für die Schweiz von morgen ist.
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LinkedIn: Cédric Christmann Website: Primeo Energie Gast: Elias Maier
Moderatorin: Andrea Kučera
Audio: Joëlle Cachin Produktion: CR Kommunikation
Transkript anzeigen
00:00:05: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Rondeau.
00:00:08: Das ist der Podcast von Primeo Energie mit Cedric Christmann.
00:00:12: Hallo Cedrick!
00:00:15: Cedrik, du bist der CEO für einen der grössten Energieversorgungsunternehmer in der Schweiz und du bist den Gastgeber des Podcasts.
00:00:21: Mein Name ist Andrea Kutscherer, ich bin Journalistin und Moderatorin.
00:00:26: Rondeaux, das ist ein Podcast, welches um aktuelle Fragen geht, vor allem aus dem Energiebereich.
00:00:30: Jeder Erfolg tust du mit einem Gast Cedrig, die unterhalten über ein aktuelles Thema?
00:00:35: Wenn zum Beispiel in der letzten Folge mit Monika Rühl, das ist Direktorin von Economy Swiss über die Welt im Krisenmodus gerede.
00:00:42: Und unser heutiger Gast ist Elias Meier.
00:00:45: Herzlich willkommen, Elias!
00:00:46: Merci für die Einladung.
00:00:48: Elias, du bist Geschäftsleiter dieser Idee kooperativ.
00:00:51: Das ist der Verband der Genossenschaften in der Schweiz.
00:00:54: Viele wissen vielleicht nicht, aber Primeo ist selbst auch eine Genosserschaft und du Sederik, du sitzt auch in den Verwaltungen der Idee Kooperativ.
00:01:03: Hallo Ilias,
00:01:04: Kala Cedric.
00:01:06: Zusammen schauen wir uns heute an wie tief die Genossenschaftsidee in der Schweizer Identität verankert ist.
00:01:14: Wir wollen wissen warum sich Genosserschaften gerade auch in wirtschaftlich unsichere Zeiten bewähren, aber auch warum letztendlich obwohl es viele Vorteile von Genosser- schaften gibt es eigentlich nicht mehr Firmen, die diese Rechtsform wählen.
00:01:30: Damit zu der ersten Frage, wir haben es gehört.
00:01:32: Die Schweiz ist ein Genossenschaftsland.
00:01:34: Wir haben rund acht Tausend Genosserschaften in unserem Land.
00:01:38: Alleine bei den grössten Discounter Migros und Cobes sind auch Genosser.
00:01:43: Darum eine erste Frage an euch beide – wie kommt das eigentlich?
00:01:47: Warum ist die Schweiz historisch gesehen so einen fruchtbaren Boden für Genossern?
00:01:52: Elias bitte als Gast.
00:01:54: Da schaffst du!
00:01:55: Die Genossenschaften in der Schweiz haben eine sehr lange Tradition und reichen historisch bis ins Mittelalter zurück.
00:02:01: Es gab Alpgenossenschafte, die die Alpen bewirtschafteten.
00:02:06: Später kamen sich eine Reihgnoßenschaft dazu.
00:02:08: So entwickelte sich das historisch v.a.
00:02:11: aus dem landwirtschaftlichen, ländlichen Gebiet.
00:02:14: Heutzutage sind wir in fast allen Branchenbereichs
00:02:17: genossen.
00:02:18: Und wieso gerade bei den Alp-Gnoßschaften?
00:02:20: Was war das Ziel für diese Genosserschaft?
00:02:23: Das ist die klassische Bewirtschaftungsfrage, gerade die Frage des Eigentums.
00:02:28: Und letztlich haben die Älpler zusammen die Alpen nachher auch bewirtschaftet.
00:02:34: und dann hat man Kuhrechteil, wie es zutellt... Da hatte man eine Form gesucht, wie man das genau zuteilen kann.
00:02:43: Welche Rechte hat es?
00:02:44: Und vielleicht hatte man vor allem bei der Finanzen als Problem.
00:02:47: Wenn man alleine etwas nicht erreichen kann als die Landwirte, kann man das in einer Gruppe viel besser.
00:02:53: Das ist eigentlich auch der Genossenschaftsgedanken und so haben sich diese Landwirten schon sehr früh zusammengeschlossen.
00:02:58: Genau diesen Genosschaftsgedanken ... Ja, darum hat die Eingenossenschaft von der Schweiz schon sehr frühenrige Gedanken.
00:03:08: wie die Schweiz so entstanden ist.
00:03:10: Ja, genau.
00:03:10: Eidgenossenschaft, schweizische Eid-Genossenschafts-Sedric.
00:03:13: Inwiefern passt eben auch die Genossenschaftsidee zu der Schweizer Mentalität?
00:03:19: Ein Kopf eine Stimme.
00:03:21: Ich glaube das ist ja einfach die Basis dass der Bürger auch im Zentrum von der Schweiz ist.
00:03:26: Also das Nukleus aus der Schweiz sind den Bürgern und das Nucleus vor der Genossesschaft ist das Individuum Und die Idee ist, dass man zusammen stärker ist, das lügt er dir auch ein speziell wenn es schwierige Zittern gibt.
00:03:39: Und diese Kooperationen, das gibt es übrigens auch noch im Kanton Uri, das ist sehr geprägt.
00:03:43: Die Kooperation ist diejenigen, die am meisten Land besitzt in dem Kanton uri und sie wahrscheinlich eine von den gröschen Landbesitzerinnen in der Schweiz.
00:03:51: Das heißt, wenn es wirklich umfalt schwierig ist, tut man sich damit durch, um Besserie zu kaufen.
00:03:58: Also das ist typischerweise was die Discounter machen, also das Discounter, die Cobb und die Migros.
00:04:02: Übrigens der Gründer von der Cobbis oder der Prämioenergie Stefan geschwind.
00:04:08: Und das sind dann auch die der Hochsprungssprung, dass man den Indokaten sammelspannt und stärker ist.
00:04:14: Ich glaube, dass Demokratische auch, dass sie effektiv verstanden haben, warum einzelne Entscheidungen gefällt worden sind – das ist im Prinzip von der Genossenschaft -, dass man auch teilt, dass sich Zeit nimmt um das zu erklären.
00:04:30: Das ist die Basisdemokratie in der Schweiz.
00:04:34: eine ganz hohe Verständnis hat oder auch eine hohe Akzeptanz.
00:04:41: Und das ist bei den Genossenschaften genau das Kern und das DNA.
00:04:45: Genau die Basis Demokratie, eine Person, eine Stimme.
00:04:49: Was ich noch würde interessieren ... In der Schweiz entstand man das aus der Landwirtschaft?
00:04:54: Du hast gesagt, Elias, aber es gibt ja auch Genossschaften in anderen Ländern.
00:04:57: Es ist eine weltweite Bewegung eigentlich.
00:05:00: Gibt es dort andere Ursprünge?
00:05:03: Ja, es gibt dort die verschiedenen Länder unterschiedliche Narrative.
00:05:06: Das ist klar.
00:05:07: Die Genossenschaftsbewegung in den meisten Ländern ist erst im achtzehnten, neunzehnten Jahrhundert gekommen, wo die Genossesschaft nachher effektiv als Rechtsform anerkennt wurde... Also die
00:05:16: Schweiz war da Vorreiterin?
00:05:18: Nein also ... Die Rechtsform der Genossenschaft ist schon viel später gekommen in der Schweiz.
00:05:22: Es ist nicht so, dass sie mittlerweile die Rechtsform einer Genossesschaft gegeben hat.
00:05:26: Aber die Funktion von einer Genossenschaft bei einer Alpgenossenschaft gibt es schon sehr lange.
00:05:31: Bei einer Bürgergemeinde oder Kooperationen ist eine Ur-Genossenschaft vor Definition her.
00:05:37: In den anderen Ländern ist es aber auch so, dass dort die Genossenschaften aus dem landwirtschaftlichen Bereich sehr stark verankert sind.
00:05:44: Und weltweit haben wir heute über drei Millionen Genosschaften.
00:05:47: Es ist eine weltweite Bewegung.
00:05:49: Also das ist nicht nur etwas, was in der Schweiz gibt, sondern in Europa und in ganz vielen Länder auf der ganzen Welt.
00:05:56: Jetzt ist eben die Ursprungsidee – ich habe es vor beiden Seiten gesagt – Hilf zur Selbsthilfe?
00:06:03: Inwiefern ist der Gedanke immer noch präsent bei den modernen Genossenschaften?
00:06:12: Sehr stark, glaube ich.
00:06:13: Wir erlauben mir vielleicht einen kleinen Unterschied zu England und von Frankreich vom letzten Jahrhundert.
00:06:21: Dort waren die Genosschaften vor allem auch um den Schutz dieser Arbeitnehmenden.
00:06:27: Also Roschdale zum Beispiel, aber auch Fourier in Frankreich.
00:06:30: Das war anders als das in der Schweiz.
00:06:31: In der Schweiz ist es nicht Ideologie geprägt zu sein.
00:06:34: Es ist wirklich darum um sich das Unternehmendstum zu fördern.
00:06:38: Das ist schon ein kleiner Unterschied.
00:06:40: Spannende, die Schweiz ist eher das Unternehmenstum für sie und in den anderen Ländern ist es mehr aus dem Arbeitnehmer-Schutz entstande die Genossenschaft.
00:06:48: Idee?
00:06:49: Ja, Industrieländer,
00:06:50: genau,
00:06:50: Fourier und Roschdale sind die zwei eigentlich in England oder in Franklich, die das extrem geprägte haben.
00:06:56: Jetzt der Vergleich, ich glaube in der Schweiz hat man ungefähr eine Genossenschaft pro Duesig Personen.
00:07:02: Acht Duesigs, sechshundert Genosschaften.
00:07:04: In Italien ist es genau gleich.
00:07:06: Nünnefünfzig Duesige auch genau gleich und in Frankreich sind es zweiundzwanzig Duesiges Fünfhundert also Nullkommadrühe einer Genosschafter pro Dussigiwohnung.
00:07:17: Jetzt zur Selbsthilfe.
00:07:20: was prägt und das ist ja verantwortlich ist dass man die Genossschaft in die nächste Generation bringen muss.
00:07:26: Das ist eine Pflicht, die wir haben.
00:07:27: Es muss irgendwo ein Rauch weitergehen und das ist für mich die Nachhaltigkeit, die der Genossenschaft gebunden ist.
00:07:37: Das prägt uns, dass der Genoschaftskapital von der Prämierergie ist Null.
00:07:42: Die Genosserschafterinnen und Genossesschafters haben ja nie einzahlt!
00:07:46: Das Einzige was wir haben sind sie das Geld, das wir bekommen haben mit dem Amtsschluss ans Netz.
00:07:51: Und es prägelt uns sehr extrem,
00:07:52: d.h.,
00:07:53: das Einzigen das wir haben um wieder zu machen ist das der Gewinn.
00:07:56: Und da mussten wir irgendwo auch trotz seiner sehr viel Investitionen.
00:08:01: Wir haben letzte drei Jahre noch fourhundertseventeen Millionen investiert, dieses Jahr sind es zweihundertzwanzig Millionen.
00:08:06: Muss man genug Geld haben?
00:08:08: Das sind zwei Quellen – Schulden, dass man mehr Schulden aufnimmt und die muss man zurückzahlen und gewöhnen!
00:08:15: Der große Vorteil von der Genossenschaft ist geben keine Dividende aber das verpflichtet uns auch.
00:08:20: Also irgendwo muss die Ballhose immer stimmen.
00:08:23: Und ich sage immer, wir sind sehr haushalterisch mit dem Geld unterwegs, weil wir wissen, dass wir eine tiefe Risikotragfähigkeit haben und das müssen wir irgendwo überhaupt behalten.
00:08:33: Das tut uns auch sehr wahrscheinlich verpflichtet, dass man alle mit dem Gelb sehr haphalterisch umgibt.
00:08:40: Ja, Spanien du hast jetzt gerade vieles gesagt oder auch vieles vorweggenommen genau, was ich sehr gerne thematisieren möchte?
00:08:48: Vielleicht noch mal einen kleinen Schritt zurück in wiefern Ist die Gedanken Hilfe zur Selbsthilfe bei Primeo Energie, bei einer Energieversorgungsunternehmen präsent?
00:09:00: Kannst du vielleicht ein Beispiel machen, wie dort Hilf zur Selbsthilfe funktioniert.
00:09:05: Wenn wir jetzt Tarife machen zum Beispiel oder auf Gewinn verzichten... Das ist für uns extrem wichtig dass wir doch wissen, dass wir mit dem Kunden eine langfristige Beziehung haben.
00:09:19: Der Kunde ist essentiell weil er finanziert uns auch Aber die Spezifizität ist, dass er uns reingetümmerer ist.
00:09:25: Und er muss verstehen warum wir Gewinn machen müssen und warum dieses Selbsthilfe ein extrem wichtiges.
00:09:31: Ohne das kann man nicht investieren!
00:09:33: Die Diskussion haben ständig die Balance zu finden zwischen genug Ergebnis – zu viel Ergebnis – aber genug Ergebnis zu investieren.
00:09:42: Ohnergewöhn können wir nicht investiert
00:09:45: werden.
00:09:45: Das heißt der Kund wenn er Genossenschaften ist?
00:09:49: die sich selbst helfen, damit sie dafür sorgt, dass sie günstig zur Strom kommt und dafür sorgt, dass es mehr Energie gut geht.
00:09:58: Es
00:09:59: ist genau das Spannungsfeld zwischen genug tiefer Strompreis aber genug Gewinn um investieren zu können.
00:10:06: Und das Spanungsfeld diskutieren wir regelmäßig mit den Genossenschaften.
00:10:10: Die einen haben drei Druck sind hier, die Preise sind zu hoch und die anderen verstehen auch, dass wir genug hohe Prise brauchen, um investiert zu können.
00:10:18: Aber das ist intrinsisch zu der Genossenschaft, dass man das diskutiert.
00:10:24: Weil die Kunden sind nochmal ein bisschen anders als bei den anderen AGs.
00:10:29: Wir gehören unsere Kundinnen und Kunden!
00:10:32: Die Genossesschafteren sind unsere Kundin und Kunden nicht nur, aber historisch einen Großteil davon.
00:10:38: Ich tage damit zu dir noch mal Elias.
00:10:40: Du hast ja einen grossen Überblick über alle Genosses in diesem Bereich.
00:10:48: Wenn du jetzt Sederik zuhörst, wieso denkst du dich gerade in den Energiesektor die Genossenschaft ein gutes Modell?
00:10:55: Also
00:10:55: vielleicht nochmal zurück zur Selbsthilfe.
00:10:58: Es ist nicht nur eine Gedanke, sondern es ist letztlich einen gesetzlichen Auftrag, der eine Genossschaft hat.
00:11:04: Das war auch meine Obligation recht so vorgesehen, dass dieser Selbsthilf verzweckt jede Genosschaft hat und ... Das wird auch gelebt in allen Genossenschaften.
00:11:14: In die moderne Zeit übersetzt heisst das was und es geht jetzt gut im Energiebereich?
00:11:19: Also ganz einfach übersetzt ist, dass letztlich jede Genossenschaft den Zweckartikel ihrer Statute und diesen Zwecken zum Teil selbst Hilfe einer Genossesschaft, die Mitglieder bevorteilt, welche Mitglieder davon profitieren können von ihnen.
00:11:34: Und das hat sie immer übersetzt in diese jeweilige Branche oder eine jeweiligere Firma-Genossenschaft per se.
00:11:41: Das ist natürlich unterschiedlich ausgestaltet bei einer Wohnbaugenossenschaft.
00:11:45: In anderer Form als bei einer Energiegenossessschaft.
00:11:49: Und genau in meiner Siegesektor, aus welcher Gründung du würdest sagen, bewährt sich das auch dort.
00:11:56: Ich denke Stabilität ist sicher ein ganz wichtiger Punkt und man hat ja letztlich als Genossenschaft geschaut, dass man in den Krisenzeiten gut unterwegs ist.
00:12:05: Wir machen die Einlagen, und wir gewinnen nicht den Kurzfristung noch immer im Blick.
00:12:11: Und das sind Genossenschaften viel stabiler.
00:12:14: Sie haben eben Mitglieder im Zentrum und schauen aber auch, dass es vielleicht mal nicht so gut geht, dass man den Mitgliedern gleich bereit sein kann für die Mitglieder.
00:12:25: gute Preise anbieten am Markt.
00:12:28: Letztlich haben sie auch Genossenschaften am Markt unterstellt, aber man hat eine gewisse Bindung und das je mehr gliedert immer im Zentrum der Genossesschaft.
00:12:37: Ich
00:12:38: würde beide sagen, dass sich ein Genosseschafter in unsichere Zeiten, wirtschaftliche unsicheren Zeiten bewähren.
00:12:44: Gerade im Energiesektor können wir durchaus sagen es ist eine gewissen Energieversorgungs-Krise, immer mal wieder ein Thema.
00:12:51: Wir wissen nicht genau wo die Energie für die Zukunft herkommt.
00:12:55: Würdest du auch sagen, dass Sie gut aufgestellt sind als Gnossenschaft, um die Energieversorgungssicherheitsthemen anzupacken?
00:13:04: Die erste Dimension ist die Kapitalbindung.
00:13:07: Was wir machen können, ist langfristig.
00:13:10: Das können wir unseren Kapitalkosten vergleichen mit der AGS tiefer, weil wir keine Dividenden auszahlen.
00:13:17: Dass wir das Horizont haben, das Geld langfristiger anzulegen.
00:13:20: Der zweite Punkt sind die ganze Markthektik und die Marktbewegung zu dämpfen.
00:13:24: Ich habe es vorhin gesagt, wenn die Brise zuhörig ist, dann verzichten wir auf Gewinn.
00:13:29: Damit wir auch sagen können, dass wir die Kundinnen und Kunden der Genossenschaft schützen von diesen Priesterbewegungen.
00:13:36: Und wenn die Margen gut sind, dass man sagt, wir nutzen das zum Investieren.
00:13:39: Das glaube ich sind die zwei Elementen, die eine Genossesschaft spielen kann.
00:13:42: Dass du deine Kundverbindung eigentlich erhöhen.
00:13:46: Kleppbarkeit von der Kundverbindung tut mir besser, hebt besser!
00:13:50: und dass du das Verständnis für den Primär bist.
00:13:54: Das Sinn auf dich ist, glaube ich.
00:13:56: Im Moment in dem wir sehen, wo alles bewegt, ist es schon extrem wichtig.
00:14:01: Vielleicht auch noch ein wichtiger Punkt sind die Genossenschaften.
00:14:04: letztlich auch sehr positiv, weil es auf privater Basis passiert.
00:14:09: Und eben nicht der Staat muss einspringen und investieren.
00:14:12: Es ist nicht irgendein Kanton oder eine Gemeinde, die bei sehr vielen Energiebetreibern ja dahinter stehen und da müssen sie investieren und die öffentliche Hand muss einsprüchen.
00:14:20: Bei einer Genossenschaft gibt es sicher auch öffentlich-rechtliche Körperschaften und Gemeinden, die dort investieren, aber es ist bei einer Genossenschaft per se die Genosstschaft, die das Geld realisiert oder investiert oder am Kapitalmarkt das Geld aufnehmen.
00:14:34: Das ist ein Vorteil im Kanton Baselandschaft, das möchte ich gerne sagen.
00:14:38: Die Elektrabaseland und die Primö-Energie sind privaterachlich organisiert.
00:14:41: Sie versorgen eigentlich in den Kantonen von ca.
00:14:43: sechzig-nünzig Prozent.
00:14:45: Und das auf privater Basis.
00:14:48: Der Kanton gibt keine Garantie.
00:14:51: Wir machen das eigenständig.
00:14:53: Für den Kanton ist es natürlich eine Glastik für das Budget vom Kanton.
00:14:58: Aber gerade im Energiebereich, da müssen wir riesige Investitionen tätigen oder in die neue Energienfrastruktur.
00:15:04: Ich denke an erneuerbare Energien.
00:15:05: Kann das eine Genossenschaft genauso gut wie ein Auge?
00:15:09: Oder sogar besser?
00:15:10: Wo sind Vor- und Nachteile?
00:15:12: Also es hat Limitierung.
00:15:14: Wir können gegen Eigenkapital aufnehmen.
00:15:15: Ja.
00:15:16: Also Aktiekapital der Genosschaftskapital.
00:15:18: Das kann man nicht.
00:15:19: Könnte man?
00:15:20: Kein Jurist ist gut aus, aber das machen wir nicht.
00:15:22: Ja!
00:15:23: Wir haben darauf verzichtet.
00:15:25: Und
00:15:25: d.h.,
00:15:26: dort gibt's ... Ein Limitierung.
00:15:28: Deswegen sage ich auch, die Risikotrag-Fälligkeit ist ein Limitiert.
00:15:31: Man kann ja nicht an der Kapitalung aufnehmen, wenn es schlecht geht.
00:15:34: Also dort ist eine Aage im Vorteil, kann man
00:15:36: sagen?
00:15:36: Doch das ist sein Vorteil.
00:15:39: Und dort haben wir aber den Nachteil, dass wird nur über die Schulter uns oder Kooperationen.
00:15:46: Aber die Kooperation ist auch in der TNR und der Partnerschaft von einer Genossenschaft immer noch auf Augenhöhe.
00:15:53: Und deswegen hat Primärenergie sehr viele auch... Partnerschaften mit dem Elektrizitätswerk des Kantons Syrie, mit einem Swiss Life oder mit Energiewasser Bern und Stadtwerk Winterthur.
00:16:06: Wir versuchen dort Partnerschaft aufzubauen.
00:16:09: um noch einmal der Gedanke so zusammen sind wir stärker das Aufsnahm.
00:16:13: Die Partnerschaft haben selbstverständlich eine gewisse Komplexität aber Prämieenergie ist dadurch auch sehr gut vernetzt in der Strombranche.
00:16:23: Du hast die Energiebranche angesprochen mit den Genossenschaften.
00:16:27: Es braucht am Anfang sehr viel Energie, das aufzubauen.
00:16:33: Das ist sicher schwieriger, wenn man sie in der heutigen Zeit macht und trotzdem werden immer neue Energiegenossenschaft gründen.
00:16:42: Im Bereich des Solarenergys gibt es immer wieder neue Genosschaften, die sich hier gründen
00:16:47: können.
00:16:47: Kannst du ein Beispiel machen?
00:16:50: Was sind das für Genossschaften?
00:16:52: Unternehmer, sind das Kundinnen?
00:16:56: Es gibt unterschiedliche Modelle logischerweise.
00:16:58: Ich denke dort sind auch Nachbarn.
00:16:59: Man kann sich zusammenschliessen in einem Quartier und keine Solaranlage auf den Teckern installieren.
00:17:05: Und dann kann man sie als Genossenschaft organisieren.
00:17:08: Ja,
00:17:09: das ist spannend.
00:17:11: Wieso ist es für Sie sinnvoll, das als Genossen zu machen?
00:17:14: Es ist eine einfache Rechtsform und letztlich braucht es kein Stammkapital, um eine Genossenschaft zu gründen.
00:17:21: Man kann das sehr einfach machen und dann kann man so eine Firma sehr einfach gründen und dann gibt es keinen Stamm Kapital.
00:17:30: viel einfacher als ein GmbH oder einen AG für eine Solargenossenschaft.
00:17:35: Wo wir am Anfang Geld investiert, um überhaupt eine Firma gründen können?
00:17:39: Da bist du, Andrea?
00:17:40: Ja sicher.
00:17:41: Ich glaube auch die Energietransformation oder die Energiewende unterstützt das auch mit der Dezentralisierung von der Produktion und dem Eigenverbruch.
00:17:49: So einen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch oder LEGs, lokale Energiegemeinschaften, unterstützt es auch das Modal dass die Leute sagen, die Energie, die ich produziere, verbrauche ich auch.
00:18:00: Oder wenn ich Energie verbrauchere, will ich sie auch produzieren?
00:18:03: Und das ist natürlich sehr noch am Verbraucher, sehr noch an den Bürgern oder sehr noch auf die Genossenschaftsgedanke.
00:18:09: Das ist eine Dezentralisierung von Energiegeschäften.
00:18:13: Sehr wahrscheinlich auch das Genosschaftsmodell-Unterstütze indirekt.
00:18:17: Ja, spannend!
00:18:18: Das bringt mich gleich zum letzten Themenblock, den ich mir da anwählen wollte.
00:18:23: Es bietet eigentlich... Vorurteile sind, dass man eine unsichere Zeit genossener Stabilität bringen könnte.
00:18:29: Warum gibt es trotzdem nicht mehr Genossenschaft?
00:18:32: Also ja, acht Tausend!
00:18:33: Das ist viel, das ist wenig.
00:18:35: Aber wenn man den Anteil an dem Bruttoinlandprodukt nimmt, ist es weniger als die Hälfte.
00:18:42: Wieso gibt es denn nicht mehr Elias Meier?
00:18:44: Ich denke, die Menge ist ja nicht per se das, was sie ausmacht.
00:18:48: Es gibt sehr starke Genossenschaften und die grössten zehn Genossen sind immerhin elf Prozent vom Schweizer Beip von Bruttoinlandprodukten.
00:18:56: Sie haben eine wirtschaftliche Relevanz für die Schweiz.
00:19:00: Aber es ist so, die Rechtsform der Genossenschaft ist teilweise unbekannt.
00:19:04: Da probieren wir auch von der IDK operativ die Sichtbarkeit zu schärfen, sei das bei Notaren oder bei Rechtsanwälten, die bei den Gründungen nicht helfen.
00:19:13: Dort ist häufig so, dass die Genossschaft als Rechtsform zu wenig bekannt ist.
00:19:18: Oder man weiss vielleicht viel zu wenig darüber, wieso das Genossesschafter vorteilen hat und dort sie vielleicht angehen und GmbH in der Köpfe nehmen.
00:19:26: Manchmal ist es der Hauptgrund, oder auf meine Frage.
00:19:28: Wieso gibt's nicht mehr Sestos?
00:19:29: Es gibt
00:19:32: sicher auch Fälle, in denen die Genossenschaft nicht ideal zweck ist.
00:19:37: Wenn man per se viel Geld verdienen möchte oder zum Unicorn werden will ... Wenn man sich das Start-up gründet, ist die Genossen definitiv nicht so richtig ein Gefäß dafür.
00:19:49: Ganz viele Cases und ganz viele Branchen, die die Genossenschaft erneut gegründet werden.
00:19:54: Und da hat Genossenschaft als Idee gar keine Grenzen.
00:19:58: Es gibt wirklich fast jedem Gebiet Genossenschäfte.
00:20:02: Spannende Gedanken.
00:20:03: so reichen wir nicht mit der Genossesschaft?
00:20:05: Nein!
00:20:05: Das ist in der Kinsis, in einer Genosserschaft eingebettet.
00:20:08: Und es dachte, ob es tatsächlich in der Technologie bereist, kann man sagen, ist vielleicht weniger prädestiert im Service-Publikbereich.
00:20:16: Ist das vielleicht besser?
00:20:17: Und ich glaube, die Komplexität darf man nicht unterschätzen.
00:20:20: Manche finden es eher hoffnendig ist eine Genossenschaft zu pflegen.
00:20:23: Man muss mit der Genossesschafter reden können und man muss auch noch Freude an da.
00:20:26: Sonst geht's effektiv nicht!
00:20:28: Das ist viel intensiver als bei einer AG.
00:20:30: Und das wird für viele eigentlich etwas unnötiger genug von dargelegt.
00:20:33: Ich sage genau das Gegenteil – man muss viel nörsiger in der GenOSSESSHAFTER.
00:20:38: Das ist Basisarbeit.
00:20:39: Als Stuhrer Friedrich waren wir einen Runde wachst.
00:20:41: Wir haben so ein Alpin mit den GenossESSHAFTER erlöckt also delegiert.
00:20:44: in dem Fall Und für mich ist es extrem wichtig, dass das fassbar ist.
00:20:48: Was schon machen müssen wir wieder in die Gesellschaft bringen?
00:20:51: Ohne Lütt werden wir kein Windräder bauen, ohne Lütte werden wir keine Vordervoltaik-Anlage bauen und ohne Lüdt werden wir keinen Wasserkraftwerk bauen.
00:20:59: – die Akzeptanz, die Code über das Dialog.
00:21:02: Der Dialog ist in der Genossenschaft eingebettet!
00:21:05: Das ist effektiver Filiages einfach unnötig oder aufwendig.
00:21:09: aber wir leben das und ich sehe das langfristiger als ein Vorteil
00:21:14: Mit den jungen Generationen ist genau das, was sie anspricht.
00:21:18: Das basisdemokratische oder eben auch der Zweck, der ganze Purpose, die jede Genossenschaft per se hat und das ist das, das eine Genossesschaft kabiert im Gegensatz zu einer vielleicht anonymen GmbH oder AG, wo man auch die eigenen gar nicht dahinter kennt?
00:21:33: Dass es näher weg gibt, dass alle miteinander Dialoge sprechen, das basisdemokratische
00:21:38: Ja
00:21:39: Und der Verbande sind ja auch aktiv in Bern.
00:21:43: Was bräuchten denn die Genosses zu schaffen, um noch zahlreicher zu werden?
00:21:48: Was sind eure wichtigsten politischen Forderungen?
00:21:51: Zum Zahlerieker werden dort helfen wir direkt das Geburtshelferin.
00:21:55: In dem wir bei der Gründung natürlich mithelfen in Form von Beratung.
00:22:00: Aber politisch ist es so ... Wir waren sehr glücklich mit unserem Genossenschaftsrecht in der Schweiz.
00:22:05: Das sieht auch der Bundesrat so aus, dass man das liberalen Genossenschaftsrecht so behaltet, weil letztlich kann jede Genossesschaft in den Statuten festhalten wie sie es unterwegs machen und hat vom Genosserschaftsherr recht auf Flexibilität.
00:22:18: Ich glaube, es ist wichtig, dass die Flexibilität beiebhaltet wird damit wir wirklich entfalten können, welche Richtung man will, welchen Zweck man festlegt.
00:22:28: Darum sind wir dort politisch gar nicht so fest dran eine Änderung gibt.
00:22:33: Ich glaube, das Wichtigste für uns vom Verband her ist, dass wir eine Gleichstellung haben gegenüber anderen Rechtsformen.
00:22:39: Es darf nicht sein, dass ein Aktiengesellschaft oder ein GmbH irgendwelche Vorteile hat, damit sich nicht lohnt, eine Genossenschaft zu gründen.
00:22:47: Da gibt es diverse Beispiele, die man jetzt sammlerbieren kann und Genossschaften wie in den Nachteil kommen oder
00:22:53: gewisse Sachen mit dabei verbinden.
00:22:55: Ich denke, bei den Start-ups sollte es eine Erleichterung der Arbeitszeiten geben, die in der Gründungsphase viel mehr arbeiten dürfen.
00:23:03: Die Ausweitung ist für einen AG möglich und sollte für eine Genossenschaft nicht möglich sein.
00:23:07: Da haben wir jetzt vom Verband Hermann in der Vernämmelassung eine solche Stelle genommen.
00:23:11: Letztlich gibt es auch Start-Ups, die genau gleich funktionieren wie in einer AG, wo vielleicht auch diese breiten Arbeitszeit oder mal in einer Nacht arbeiten möchten nutzen.
00:23:21: Das wäre sehr toll, wenn man dort eine Gleichstellung hätte!
00:23:24: Es geht letztlich vor allem bei eurer politischen Arbeit, dass man die Genossenschaft nicht vergisst.
00:23:30: Dass es diese Möglichkeit gibt für Start-ups, dass wir auch eine Genossesschaft gründen
00:23:34: können.
00:23:35: Ich bedanke mich sehr herzlich für das Gespräch bei euch beiden, Cedric und Elias.
00:23:41: Ich nehme mit, wenn wir ein Genosseschaft gründet, muss man Freude haben am Dialog.
00:23:44: Wir alle drei haben Freude im Dialog!
00:23:47: Ich danke allen Zuhörerinnen und Zuhören fürs Mitblosen.
00:23:51: Rundevue Unser Podcast gibt es auf allen Plattformen, wo man Podcasts lösen kann.
00:23:56: Es gibt auch auf YouTube eine gefilmte Version von diesem Gespräch und ihr findet über dies alle bisherigen Folgen sowie alle Informationen bündelt auf der Website www.primeo-energie.ch.
00:24:13: Auf Wiedersehen
00:24:17: miteinander!
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